China

 

Über die Arbeit und das Leben im Prithipura Infant Home bei Colombo (2)


Hier ein Blick hinter das Haus (etwa 10 Gehmin. vom Meer entfernt, dazwischen ein See), bei Tag und bei Nacht. Leider befinden sich in dem See nicht nur Warane, die zum Teil vom Fischabfall leben, sondern auch Schlangen und darüber viele viele Moskitos.
Aber es gibt ja noch die kleinen süßen Geckos in den Zimmern, die die frechen und leider teilweise auch gefährlichen Moskitos (Malaria-Überträger) fressen.
Die Kids bekommen ebenfalls Rice & Curry, so scharf, daß mir anfangs die Tränen kamen. Aber wie so oft in diesen drei Monaten galt der Spruch: you get used to it! ;)
Die Mitarbeiterinnen im Heim (Akkas=große Schwestern) wohnen und leben dort im Heim und für die von ihnen betreuten Kinder für freie Kost und Logie und ein kleines Taschengeld. Meistens so lange, bis sie heiraten und dann eine eigene Familie gründen.

So schwer mir die Arbeit am Anfang auch fiel, so sehr Spaß hat es mir später auch gemacht. In der ersten Woche noch, hatte ich mir mit meiner Studienkollegin und Freundin, die mit mir dieses Praktikum gemacht hat, Gedanken darüber gemacht, früher als geplant nach Hause zu fliegen. Doch am Schluß ist mir der Abschied schwer gefallen und ich hätte gut und gerne noch 3 Monate dort verbringen können.

Die Kids, die in diesem Heim aufwachsen, sind Waisenkinder oder behinderte Kinder, die von ihren Familien nicht aktzeptiert werden (können) oder für die sie nicht sorgen können.


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