China



Beijing und die verbotenen Stadt
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Am nächsten Tag also hieß es früh aufstehen, ...wir waren noch ganz benommen vom Flug, der Zeitverschiebung und dem Klima (schwülheiß). Wir machten uns auf den Weg zum Flughafen, in voller Hoffnung, Randy würde da stehen.

Als wir die Eingangshalle betraten, war die Erleichterung riesengroß. Da standen sie nun, Randy und Shuhua, grübelnd darüber, daß zur verabredeten Zeit kein Flug aus Frankfurt mit unserer Flugnummer ankam. Was waren wir happy.

Das beste erfuhren wir aber erst dann. Randy hatte tatsächlich das Datum durcheinander gebracht. Und er kam am selben Tag an wie wir! Wir hätten nur noch eine Stunde länger warten müssen, denn wir warteten am Haupteingang/ausgang, zu dem er eine Stunde, nachdem wir gegangen waren, durchging.

Aber so hatten wir unsere ersten wirklichen Erfahrungen in China bereits gemacht. Und danach konnten wir uns auch bestens darüber amüsieren ;)

Erst einmal gingen wir dann frühstücken. Am Straßenrand, wie in China üblich. Überall am Straßenrand sieht man dort Leute am Grillofen, ein paar Stühle und Tische aufgestellt, was "eigentlich" nicht erlaubt ist. Seltsame Milchbrühe und fettige Ölstangen. Frühstück fiel danach eigentlich meistens für uns aus.
Abends gingen wir dann richtig lecker essen. Sweet and sour fish, rice und noch viel mehr. Außerdem war erst einmal "Essen mit Stäbchen - Kurs" mit einer echten Chinesin als Lehrerin angesagt.
Dazu gab es leckeres chinesisches Bier (nicht ganz so stark wie in Deutschland aber sehr bekömmlich) und nette Unterhaltung vom Nachbartisch. Betrunkene Chinesen in ihrem Element, die eigentlich nur einer Tradition nachgingen ("gambe"), dazu später aber mehr.