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Zion
Canyon (2)
Grotto (upper und lower emirald pool) - Zions
Lodges - Scout Lookout - Angels Landing
Anschließen
fuhren wir mit dem Shuttle zurück und
machten dabei einen Zwischenstop beim den
Zion Lodges. Gegenüber geht ein relativ
kurzer, nicht sehr steiler Trail zu den Emirals
Pools. Diese bestehen aus drei Teichen
mit klarem Wasser. Wir gingen den Trail zunächst
hoch zum Upper Emirald Pool, dem am
weitesten entfernten und am höchsten
gelegenen Pool, der sogar einen kleinen Sandstrand
besitzt. Ein wirklich idyllischer, wunderschöner
Platz, der auch nicht übelaufen ist,
da der Weg schon etwas höher als zu den
zwei anderen Teichen geht. Die meisten gehen
nur bis zum Lower Emirald Pool, den
wir beim Rückweg besuchten.
14.09.
Die
Nacht im Zelt auf dem Watchman Campground
war recht aufregend. Wir hatten zum Glück
trotz Hitze das Überzelt nicht abgenommen,
was sich in der Nacht als weise erwies, da
ein unheimlicher, starker Wind die ganze Nacht
über durch das Tal blies und den Sand
vom Boden gleich mit trieb. Eine gute Verankerung
der Heringe ist daher auch zu empfehlen. Am
Morgen gab es dann wieder lecker Frühstück
(mittlerweile konnten wir das schlabbrige
Brot, die Peanut butter und die Erdbeermarmelade
nicht mehr sehen, aber der Hunger triebs rein
*g*)
Danach
machten wir uns dann auf zur Wanderung hoch
zum Angels Landing. Im Hikingguide
war zu lesen: "Not for anyone fearful
of heights" ("Nicht für Leute
mit Höhenangst"), also gingen wir
gespannt los. Wir hatten gut daran getan,
recht früh aufzubrechen, da es schon
morgens recht warm war und der Aufstieg im
Schatten wesentlich angenehmer ist. Der Trail
war anfangs der selbe wie zu den Emirald Pools.
Dann führte uns der Weg weiter in Serpentinen
steil bergauf am Felsrand entlang durch den
Refrigerator Canyon. Die Kamera hatten
wir nicht mitgenommen, die Rucksäcke
waren vollgepackt mit Wasserflaschen, die
wir auch wirklich gebraucht hatten und die
auf dem ganzen Trail nicht nachgefüllt
werden konnten. Der Trail ist geteert, wobei
er schon ziemlich rissig und bröckelig
ist. Nicht unbedingt ein schöner Wanderweg,
was das angeht. Oben angekommen beim Scout
Lookout blickten wir dann zum ersten Mal
auf den Angels Landing und wußten
sofort, was im guide mit der Höhenangswarnung
gemeint war. Der Angels Landing ist ein Felsvorsprung,
der in den Canyon hineinragt und der nur schwer
zu erklimmen ist. Der "Weg" ist
geradezu in den Felsgrad geschnitten, führt
schwindelerregend über einen 1,5 km langen
Felsnacken und es muss eigentlich schon geklettert
werden. Es gibt zwar immerhin ein Stahlseil,
an das man sich klammern kann, doch links
und rechts geht es senkrecht 450 m in die
Tiefe. Für den Aufstieg muss man 2 Stunden
und für den Abstieg 1 Stunde einrechnen.
Zudem waren für meinen Geschmack viel
zu viele Leute beim Auf- und Absteigen (es
gibt dafür auch nur den einen "Weg").
Also beließen wir es beim Versuch bis
zur ersten Stelle, wo man einen schmalen Grat
zur nächsten steilen Stelle frei gehen
muss. An dieser Stelle trennt sich wohl die
Streu vom Weizen. Aber da waren wir dann doch
lieber vorsichtig als wagemutig und risikobereit.
Wir gingen dann doch lieber auf eine kleine
Anhöhe am Scout Lookout und konnten
von dort die Aussicht hinein in den Canyon
in aller Ruhe und alleine genießen.
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