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Bryce
Canyon (1)
Ankunft
- Sunset Point (Amphitheater), Rim Trail über
Inspiration Point bis Bryce Point
11.09.
Das
Frühstück an diesem Morgen fiel
dann natürlich etwas spartanischer aus.
Instant Kaffee, schlabbriges amerikanisches
Brot, Marmelade und natürlich peanut
butter. Dieses Frühstück sollte
uns dann auch durchgehend beim Campen begleiten,
bis es uns zu den Ohren raushing *g* Aber
wir hatten leider keine Möglichkeit,
Wurst oder Käse gekühlt zu lagern.
Außerdem ist die Wurst in Amerika auch
nicht mit der unseren zu vergleichen und so
viele Sorten wie bei uns gibt es längst
nicht.
Dann
bauten wir schnell das Zelt wieder ab und
machten uns weiter auf dem Highway 12
auf den Weg zum Bryce Canyon (145 m²
großes, ganzjährig geöffnetes
Naturschutzgebiet). Vormittags dort angekommen
suchten wir uns erst einmal einen Zeltplatz.
Die Campingplätze in USA sind genial.
Man hat meist einen eigenen Platz mit Zeltstelle,
Grillstelle oder Grill, Abstellplatz für
das Auto und Sitzbank. Und das alles schön
im Schatten der Bäume. Auch war es eigentlich
kein Problem in den Nationalparks einen
Zeltplatz zu ergattern. Das lag vielleicht
daran, dass zum Einen keine Hauptreisezeit
war. Zum Anderen versuchten wir vormittags
gegen 10/11 Uhr zu den Parks anzureisen und
gleich nach einem Platz zu suchen. Im Bryce
Canyon fanden wir ihn auf dem North Campground.
Zunächst sucht man sich einen freien
Zeltplatz aus, merkt sich die Nummer und fährt
zur Registrierung zurück zum Eingang
(währenddessen sollte man den ausgesuchten
Zeltplatz markieren, damit andere sehen, dass
er bereits ausgesucht wurde, oder es bleibt
eben einer dort). Das Geld tütet man
ein, wirft es zusammen mit der Registrierung
in eine Art Briefkasten und hängt den
einen Registrierungszettel an das kleine Klemmbrett
am Zeltplatz, den anderen ins Auto. Dies sollte
man auf jeden Fall machen, denn es wird jeden
Morgen kontrolliert.
Das
Wetter war superschön, abends und nachts
war es dennoch recht frisch.
Als
wir unser Zelt aufgeschlagen hatten fuhren
wir erst einmal zum Sunset Point. Von
dort hat man eine herrliche Aussicht hinein
in den Canyon, auf das sogenannte Bryce
Amphitheater (mit einer Fläche von
15 km² das Kernstück des Parks).
Der Bryce Canyon hat hohe, turmartige Felsen,
die aussehen wie riesige Nadeln. "Die
erodierten Sandsteinformationen, die sogenannten
"hoodoos", blicken in eine Schlucht
hinab, deren leuchtende Farbschattierungen
die des Grand Canyon bei weitem übertreffen.
(1)" Vom "Sunrise
Point" gingen wir dann den Rim Trail
(Gratweg) hinauf zum
Inspiration Point
und
weiter bis zum Bryce Point. Dieser
Rim Trail geht ca. 2 km (einfacher Weg) im
Halbkreis um das Amphitheater herum, ist nicht
besonders anstrengend und die Aussicht ist
von jedem Punkt aus herrlich. Am "Bryce
Point" angelangt hat man eine schöne
Aussicht auf die Grottos, das sind
flache Höhlen dicht unter dem Felsrand.
Zudem hat man einen herrlichen Ausblick nach
Osten über das gesamte Gebiet bis zu
den Henry Mountains und zum Escalante Range
im Norden (1).
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