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Capitol
Reef
09.09.
Am
nächsten Tag machten wir eine Mammut-Auto-Tour
gen Süden, die uns durch die Staaten
Wyoming, Montana, Idaho und Utah über
Salt Lake City nach Nephi führte.
Wir waren den ganzen Tag im Auto unterwegs,
aber zu zweit und konnten uns abwechseln.
Hinzu kommt, dass es - im Vergleich
zu deutschen Autobahnen - in den USA
sehr viel angenehmer ist weite Strecken
über die Highways zu fahren. Die
meiste Zeit kann man den Tempomat einstellen
und ist sogar eher froh, mal einen LKW
überholen zu können (wenn
man nicht von einem solchen überholt
wird). Abends erreichten wir Nephi,
ein typisch amerikanischer Ort, bestehend
aus einigen Motels und Restaurants.
Wir hatten ihn nicht als Ziel, er bot
sich aber für eine Übernachtung
an, da es schon dunkel wurde. Wir übernachteten
dort in einem Super 8 Motel. Die Motels
sind im Vergleich zu den Hotels billiger,
aber kaum schlechter. Mit unserer Auswahl
hatten wir keine schlechten Erfahrungen
gemacht.
Außerdem
wurde es um einiges wärmer, je
weiter wir in den Süden kamen,
da konnten die kurzen Hosen und T-Shirts
wieder ausgepackt werden :)
Abends im Motelzimmer planten wir dann
kurzerhand grob die Tour, die wir durch
das Colorado Plateau und die
weiteren Nationalparks und Canyons in
Utah und Arizona machen wollten.
10.09.
Nach
dem Frühstück bei Denny´s
(eine Fastfood-Kette, die recht gutes
amerikanisches Frühstück bietet...
und wo man einen relativ guten Kaffee
bekommen kann) ging es weiter Richtung
Capitol Reef National Park. Anfangs
hatten wir nicht einmal vor, das Capitol
Reef zu besuchen. Doch weil es auf dem
Weg zum Bryce Canyon lag machten wir
einen kurzen Abstecher dort hin. Wir
fuhren den Scenic Drive und machten
hin und wieder an besonders schönen
Stellen halt. "Der schmale langgestrecke
Park umschließt mit einer Fläche
von 1000 km² die Waterpocket Fold,
eine der größten Erdfaltungen
in Nordamerika, die sich über 150
km im Bogen von Colorado nach Nordwesten
hinzieht." (3) Auf
dem Bild in der Mitte ist der berühmte
Chimney Rock zu sehen.
Nach
der Besichtigungsrundfahrt gings weiter
Richtung Bryce Canyon über den
Highway 12. Das ist zwar ein
kleiner Umweg, der sich aber auf alle
Fälle lohnt. Die Schilder am Straßenrand
"scenic by way" weisen
auch darauf hin, dass es sich um eine
Staße mit besonders schönen
Aussichten handelt. Sie geht zum Teil
recht abenteuerlich über eine Gratstraße
und bietet wirklich von jeder Stelle
eine herrliche Aussicht. Als es dann
schon später Nachmittag war entschieden
wir uns dafür, erst einmal einen
Campingplatz zu suchen und dann am nächsten
Tag zum Bryce Canyon zu fahren. Der
erste Campingplatz, den wir ansteuerten,
war bereits voll. Also fuhren wir noch
ein Stück weiter (auf dieser Strecke
gibt es nicht allzu viele Campingplätze).
Im Petrified Forest bei Escalante
wurden wir dann fündig. Ein
sehr schöner Campingplatz. Das
Wetter war immer noch herrlich.
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