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Denver
Ankunft
in Denver - 16th Street Mall - "Taste
of Colorado" am Capitol
02.09.2000
Nach
längerem Flug (wie meistens bei USA-Flügen
mussten wir morgens ziemlich früh raus
und hätten dann schlafen können,
als wir ankamen) landeten wir also endlich
abends in Denver, Colorado, das Tor
zu den Rocky Mountains.
Gut,
dass wir schon von zuhause aus für die
erste Nacht ein Hotelzimmer in einem Hotel
am Flughafen (Hampton Inn) gemietet
hatten. Es ging wirklich nicht mehr mehr,
als sich in das Shuttle zu setzen, ins Hotel
gefahren zu werden, noch schnell was Essen
zu gehen und in die Federn zu fallen.
03.09.2000
Zuerst
holten wir dann unseren Mietwagen bei Hertz
ab. Bei unserer letzten USA-Reise hatten wir
das kleinste Modell gemietet. Am Schalter
hatte uns der Angestellte dann gefragt, ob
wir nicht ein größeres Modell haben
wollten. Wir verneinten und bekamen trotzdem
ein größeres Auto, ohne Aufpreis.
Doch dieses Glück hatten wir dieses Mal
nicht. Es war das kleinste Modell. Und schon
bei der Abfahrt hatten wir bemerkt, dass etwas
nicht damit stimmte. Der Wagen zog stark nach
rechts. Nach ein paar Kilometern fuhren wir
dann zurück zur Autovermietung, um das
Auto einzutauschen. Zudem hatten wir uns dazu
entschlossen, doch einen Aufpreis zu zahlen
und ein nächstgrößeres Modell
zu nehmen. Ein weiser Entschluss, denn bei
ca. 5000 km, die wir in den nächsten
3 Wochen noch zurücklegen sollten, sollte
man daran nicht sparen.
Danach
fuhren wir ins Zentrum von Denver.
Wir mussten noch Gaskartuschen, Lebensmittel
und Getränke besorgen, weil wir zeitweise
Campen wollten. Unsere Tour führte uns
zur 16th Street Mall. Eine lange Einkaufsstraße
in der Art einer Fußgängerzone,
was sehr selten für die USA ist. Innerhalb
dieser Straße fahren kostenlose Shuttle
Busse. Wir fanden zwar keinen Supermarkt aber
dafür ein Volksfest. Es war "Labor
Day" (bei uns "Tag der Arbeit")
und es fand ein Open Air statt mit Fressbuden,
Bierständen und jeder Menge Livemusik
(bekannteste Gruppe: Kansas): "Taste
of Colorado"
Ein Fest rund um das State Capitol,
welches offensichtlich eine Kopie des
Capitols in Washington ist. Innerhalb dieser
Absperrung durfte sogar öffentlich Alkohol
getrunken werden, was eigentlich in den USA
verboten ist. Aber eben nur innerhalb der
Absperrung, worauf Schilder und Sicherheitsbeamte
an den Absperrungen hinwiesen.
Einen
kurzen Marsch weiter hatten wir auch einen
riesigen Outdoorladen entdeckt, bei dem wir
uns dann mit Gaskartuschen, Gaskocher (weil
die Kartuschen leider nicht auf unseren in
Deutschland gekauften passten) und eine Gaslampe
erstanden hatten. Jetzt waren wir gerüstet
fürs Campen, es fehlte nur noch das Essen
und die Getränke. Aber der Supermarkt
konnte auch bis morgen warten. Stattdessen
gönnten wir uns lieber noch ein Bierchen
und etwas Livemusik, auf der Wiese sitzend.
Und das war das schöne daran. Alle, Jung
und Alt gemischt, saßen auf den Wiesen
und freuten sich an der Musik und dem Fest.
Bevor
wir uns dann auf die Suche nach einem Lokal
machten, suchten wir uns eine Bleibe. In der
Nähe der 16th Street Mall gibt
es jede Menge Hotels.
Abends
hatten wir dann auf der Suche nach unserem
Abendessen auf der 16th Street Mall die Micro
Brewery (Hausbrauerei) "Rock Bottom"
gefunden. Nur zu empfehlen. Für amerikanische
Verhältnisse leckeres, hausgebrautes
Bier (7 Sorten), gute Musik und eine supernette
Bedienung. Und diese Spare Ribs *hmmm*, wirklich
lecker! (Falls ihr´s ausprobieren wollt,
die "half order" reicht locker,
um einen Hungrigen satt zu machen!)
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